ThüringenForst meldet:

Winterdürre im Wald

Ohne Schnee sieht der Wald im Winter nicht nur kahl aus, sondern vertrocknet auch zunehmend. So fehlt im Frühling das Schmelzwasser, das die Waldböden speisen müsste. Quelle: https://pixabay.com/ | Autor: Michael Gaida

Der Wald in Thüringen leidet auch in der laufenden Wintersaison an Dürre. Das geht aus dem aktuellen „Forstlichen Witterungsbericht“ des Forstlichen Forschungs- und Kompetenzzentrums Gotha hervor. Im Vergleich zu dem extrem trockenen Hitzejahr 2003 sind die Wassergehalte in den Waldböden aktuell noch einmal bis zu 15 Prozent niedriger. Die Trockenstressbelastung für den Wald ist in vielen Gebieten Thüringens enorm hoch und wird sich voraussichtlich bis zum Beginn der neuen Vegetationsperiode nicht spürbar verbessern. In der Folge ist die Abwehrkraft vieler Bäume stark herabgesetzt, sodass sie Schädlingsbefall nur noch bedingt abwehren können.


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Welch fatale Folgen die andauernde Dürre für den Wald der Zukunft haben kann und wie wir dem Problem begegnen können, lesen Sie in unserer Reportage „Wald und Wasser im Klimawandel“.

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