Der Guardian berichtet:

Trinkwasserkrise: Frühwarnsystem sagt Konflikte vorher

In Krisenregionen nehmen Menschen für sauberes Trinkwasser kilometerweite Wege in Kauf. Quelle: https://pixabay.com | Autor: Charles Nambasi

Ein Forscherteam hat ein neues globales Frühwarnsystem entwickelt, das potentielle Konflikte um Trinkwasserressourcen voraussagen soll. Das Expertenteam formiert sich aus Vertretern sechs unterschiedlicher Organisationen, darunter das Institute for Hydrological Education der UNESCO und International Alert, eine unabhängige internationale Organisation zur Friedenskonsolidierung.

Die Anzahl an wasserbezogenen Gewalttaten steigt weltweit. Das Frühwarnsystem kombiniert erstmals Umweltfaktoren wie Niederschlag und Dürre mit sozio-ökonomischen Variablen. Für 2020 sagte es bereits Konflikte im Irak, im Iran, in Mali, Nigeria, Indien und Pakistan voraus. Die Entwickler geben eine Erfolgsquote von 86 % für die Identifizierung von Konfliktzonen an. Von einer Konfliktzone ist dann die Rede, wenn mindestens zehn Todesopfer zu beklagen sind.


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