Das Institute for Global Health meldet:

THM-Rückstände in Trinkwasser könnten Blasenkrebs verursachen

In Ländern, in denen das Trinkwasser aufgrund von regelmäßigen Verunreinigungen stark aufbereitet werden muss, ist die Belastung mit THM besonders hoch. Quelle: https://unsplash.com | Autor: Catt Liu

In einer Studie des Institute for Global Health (ISGlobal) in Barcelona untersuchten Wissenschaftler das Trinkwasser in 26 Ländern der Europäischen Union auf Rückstände von Trihalomethane (THM). THM entstehen bei der Reinigung und Aufbereitung von Trinkwasser durch die Reaktion von Chlor mit organischen Stoffen wie Schweiß oder Urin. Diese Chemikalie führe nach Erkenntnissen des ISGlobal bei einer Konzentration von 50 µg/l bei Männern zu einem doppelten Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken. Das zeigten nach Angaben der Wissenschaftler statistische Analysen. Ein direkter Zusammenhang sei aber generell schwer nachweisbar. Der von der EU vorgeschriebene Grenzwert für THM liegt bei 100 µg/l. Die höchsten THM-Konzentrationen fanden die Forscher im Leitungswasser auf Zypern, Malta und Irland.


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Immer wieder finden Forscher Stoffe im Trinkwasser, die für den Menschen in zu hoher Konzentration potentiell gesundheitsgefährdend sind. So auch Blei, wie Sie in unserem Artikel lesen „Gefährdet Blei unser Trinkwasser?“.

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