Trends der Zukunft berichtet:

So wird der Mikroplastikausstoß von Waschmaschinen verringert

Das Bedienfeld einer Waschmaschine ist eine Geheimwaffe im Kampf gegen das Mikroplastikproblem. Quelle: https://pixabay.com/ | Autor: StockSnap

Wissenschaftler der University of Leeds haben in Untersuchungen herausgefunden, dass der Ausstoß von Mikroplastik durch das Waschverhalten beeinflusst werden kann. In Versuchen, an denen auch Experten vom Konsumgüterhersteller Procter & Gamble beteiligt waren, verglichen die Forscher Waschgänge von 30 Minuten bei 25 Grad mit Durchgängen von 85 Minuten bei 40 Grad. Dabei stellten sie fest, dass bei kürzeren und kälteren Waschgängen 53 Prozent weniger Mikrofasern und 74 Prozent weniger Farbstoffe freigesetzt wurden. Das Forschungsteam fand außerdem heraus, dass sich die Menge der Fasern auch nach mehreren Waschgängen nicht verringerte. Aus den Ergebnissen lässt sich eine eindeutige Waschempfehlung ableiten: Je kälter und kürzer und seltener gewaschen wird, desto geringer ist die Belastung für die Umwelt. Zudem wird so Strom und Wasser gespart. Einziger Nachteil: Bakterien sterben erst ab Temperaturen über 60 Grad.


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Der Wasserverbrauch einer Waschmaschine ist ein weiterer Faktor, der unsere Wasserressourcen belastet. In Zukunft könnte es Waschmaschinen geben, die ganz ohne Wasser auskommen, wie unser Feature „Ideen für eine nachhaltigere Wassernutzung im Haushalt“ zeigt.

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