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Schädliche Substanzen im Wasser reduzieren

Eine Ursache der Wasserverschmutzung ist die Verunreinigung durch Altmedikamente. Quelle: www.unsplash.com | Autor: James Yarema

Zum Weltwassertag am 22. März ruft die Deutsche Umwelthilfe (DHU) dazu auf, mehr auf die Sauberkeit der Gewässer zu achten. Das Hauptproblem sind Verunreinigungen durch Altmedikamente, Nitrat und Abbauprodukten aus chemischen Kältemitteln. Um eine gute Wasserqualität zu sichern, brauche es laut Barbara Metz, stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DHU, ein einheitliches Medikamenten-Sammelsystem in Apotheken, eine verschärfte Düngeverordnung sowie einen Verzicht von chemischen Kältemitteln für Klimaanlagen seitens der Automobilhersteller. Diese stellen ein besonderes Risiko für Mensch und Umwelt dar, da sie nicht durch herkömmliche Reinigungsmethoden aus den Abwässern entfernt werden können und deshalb immer weiter anreichern. Auch Medikamentenrückstände und Nitrat bergen gesundheitliche Risiken. Durch den Klimawandel fließt weniger Wasser in Seen und Flüssen – geraten Medikamente in den Wasserkreislauf, erhöht sich also entsprechend deren Wirkstoffkonzentration in den Gewässern. 


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Neben Medikamenten und Nitrat gefährdet auch Blei die Qualität des Trinkwassers. Warum Blei schädlich für die Gesundheit ist und wie Sie herausfinden, ob Ihre Leitungen betroffen sind, erfahren Sie in unserem Artikel „Gefährdet Blei unser Trinkwasser?"

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