Umweltwirtschaft.de meldet:

Organisationen fordern: Strikte Regulierungen im Umgang mit Plastik

Neue Regulierungen und Verbote sollen die Produktion und den Verbrauch von Plastik senken. Quelle: www.pixabay.com | Autor: hans

Ein Bündnis elf zivilgesellschaftlicher Akteure, darunter der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. und Greenpeace e.V., hat der Bundesregierung insgesamt 15 Forderungen vorgelegt, die strikte Regulierungen und Verbote bei der Plastikproduktion und auch beim Plastikverbrauch vorsehen. Die angestrebte Lösung des Bündnisses gestaltet sich wie folgt: Alle Einweg- und Verpackungsprodukte sollen durch Mehrwegsysteme ersetzt werden. Außerdem soll der Fokus auf Langlebigkeit, Wiederverwendung, Reparatur- und Recyclingfähigkeit eines jeden Produktes gelegt werden.

 

Ein wichtiger Ansatz ist hierbei auch die Abfallentsorgung auf See. Diese soll nach dem Willen des Bündnisses verboten werden. Martin Kaiser, Geschäftsführer von Greenpeace, spricht auf umweltwirtschaft.de auch den Plastikmüllexport an: „Eine Lösung der Plastikkrise kann nur gelingen, wenn alle Länder ihren Müll zuhause behalten. Die Bundesregierung muss den Plastikmüllexport mit Regulierungen und Kontrollen stoppen und Anreize schaffen für ein nachhaltiges Produktdesign.“


Informationen unter: umweltwirtschaft.de


Mehr über Plastikmüllexport und Einwegplastik lesen Sie in unserem Interview mit Dr. Carolin Völker „Wir müssen die Plastikproblematik ganzheitlich betrachten“.

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