Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes meldet:

Nordsyrien droht eine Wasserkrise

Der in Syrien seit 2011 tobende Bürgerkrieg hinterlässt vielerorts seine zerstörerischen Spuren. Quelle: https://pixabay.com/ | Autor: Carabo Spain

Laut einer Meldung des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes vom 8. November 2019 könnten bald fast einer halben Millionen Menschen in Nordsyrien ohne sauberes Trinkwasser sein. Dies sei auf Bombardements durch türkische Truppen zurückzuführen, die wichtige Teile der Infrastruktur lahmgelegt hätten. So sei am 11. Oktober die Wasserpumpstation Alouk zerstört worden, die ein zentraler Lieferant für sauberes Trinkwasser in der Umgebung ist. Am 29. Oktober sei sie ein zweites Mal beschädigt worden. Reparaturen seien nach Angaben der syrischen staatlichen Medien SANA nicht möglich, da von der Türkei unterstütze Milizen den Zugang zur Pumpstation verwehrten. Das IKRK rechnet bei einem länger anhaltenden Versorgungsunterbrechung mit einer humanitären Krise.


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