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Nitrat im Bier?

Brauereien sehen in der hohen Nitratbelastung des Grundwassers eine Bedrohung für ihr Bier. Quelle: www.pixabay.com | Autor: Alexas_Fotos

Beinahe ganz Westmittelfranken ist aufgrund hoher Nitratwerte im Grundwasser als „rotes Gebiet“ ausgewiesen. Landwirte, die in einem roten Gebiet wirtschaften, müssen deutlich strengere Auflagen in der Düngemittelausbringung einhalten. Die Brauereien, die mit dem belasteten Grundwasser arbeiten, passten sich in den vergangenen Jahren an die neuen Begebenheiten an. Für größere Brauereien in der Region bedeutet dies eine Verschärfung ihrer Schutzmaßnahmen rund um das Gebiet, aus welchem sie ihr Grundwasser für den Brauvorgang ziehen. Während sie ihr Brauwasser aus eigenen Tiefbrunnen mit relativ geringer Nitratbelastung beziehen, sind 70 Prozent der kleineren Brauereien auf Gemeindewasser angewiesen. Oberflächennahe Brunnen mussten aufgrund hoher Schadstoffwerte in der Vergangenheit immer wieder gesperrt werden. Diese Maßnahme zahlt sich aus. Bei einem Test 2018 überschritt kein einziges Bier mehr den gesetzlichen Grenzwert.


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Welche Maßnahmen Landwirte und Gemüsebauern heute schon nutzen, um das Grundwasser zu schützen, lesen Sie in unserem Beitrag „Den Landwirt mit Strohhut und Pferdepflug gibt es schon lange nicht mehr“.

   

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