Deutschlandfunk Nova berichtet:

Neue Grenzwerte in überarbeiteter EU-Trinkwasserrichtlinie

Auch der synthetische Kunststoff Bisphenol-A (BPA) soll einen neuen Grenzwert bekommen. Spuren davon finden sich immer mehr im Leitungswasser. Quelle: www.pixabay.com | Autor: Arcaion

Deutlich mehr Trinkwasserbrunnen und niedrigere Grenzwerte für Schad- und Fremdstoffe: Das sind die wesentlichen Neuerungen der EU-Trinkwasserrichtlinie, die das europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten überarbeitet haben. So wird der Grenzwert von Blei von derzeit zehn Mikrogramm pro Liter Wasser auf fünf Mikrogramm pro Liter gesenkt. Zudem soll es einen Grenzwert für Bisphenol-A (BPA) geben. BPA ist Bestandteil vieler Alltagsprodukte wie Plastikflaschen oder Thermopapier und ist derzeit durch keinen Grenzwert in der Trinkwasserrichtlinie geregelt. Der synthetische Stoff steht im Verdacht, das Hormonsystem zu beeinflussen. 


Auch die Menge von Mikroplastik im Wasser soll zukünftig überwacht werden. Eine geeignete Messmethode muss hierfür jedoch noch festgelegt werden. Laut Deutschlandfunk Nova „müssen die EU-Staaten und das Parlament die neuen Richtlinien erst noch bestätigen.“ Vor 2022 werden diese daher wahrscheinlich nicht umgesetzt.


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Mehr zum Thema Blei lesen Sie in unserem Beitrag „Gefährdet Blei unser Trinkwasser?“.

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