Die Lebensmittelzeitung berichtet:

Kosmetikindustrie: Umstieg auf Nachfüllverpackungen

Bereits vor Jahren konnte man in den Stores des Kosmetikhändlers Body Shop Verpackungen wiederauffüllen. Aufgrund mangelnden Interesses bei den Kunden war damit 2003 erstmal Schluss. Quelle: https://pixabay.com/ | Autor: photosforyou

Bekannte Kosmetikhersteller, darunter Procter & Gamble (P&G), Unilever und The Body Shop wollen in Zukunft auf nachfüllbare Verpackungen setzen. Im Online-Shop Olay.com kann in den USA bereits die beliebte Oil of Olaz Creme wiederbefüllt werden. Das Konzept sieht einen Einsatz für die gekauften Creme-Dosen vor, die beliebig oft ersetzt werden kann. Anfang 2020 soll es auch nach Europa kommen. Unilever ist unterdessen eine Partnerschaft mit der US-Recyclingfirma Terracycle eingegangen, die die E-Commerce-Plattform Loop betreibt. Dort können Kunden die Dove-, Rexona- und Axe-Reserven wiederauffüllen. Der Online-Lieferdienst Carrefour ermöglicht den Service bereits jetzt auch in Frankreich. Er bringt die Mehrwegverpackungen direkt nach Hause und nimmt die alten wieder mit. Body Shop setzt auf wiederverwendbare Metallbehälter für seine Produkte, die ab 2020 nach und nach in allen Filialen an Nachfüllstationen wiederbefüllt werden können.


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Auch Mikroplastik in Kosmetik hat einen Anteil an der Plastikverschmutzung unserer Gewässer, sie sind jedoch nicht  die Hauptquelle dafür. Wer der größte Übeltäter ist, lesen Sie in unserem Artikel „Mikroplastik ist überall“.

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