Der Spiegel berichtet:

Ist die Corona-Krise gut fürs Klima?

Viele Fabriken stellen aktuell die Produktion ein. Die Folge: weniger CO2-Ausstoß. Quelle: www.unsplash.com | Autor: Krzysztof Kowalik

Die Corona-Pandemie bringt vieles zum Stillstand: Auf den Straßen sind kaum noch Autos unterwegs, Flugreisen sind abgesagt und die Industrie fährt einige Gänge zurück. Was für die Wirtschaft negative Folgen bringen kann, wirkt sich umso positiver aufs Klima aus. In einigen Gebieten ist das schon deutlich erkennbar: In der Region Wuhan in China, in der das Corona-Virus seinen Anfang hatte, verzeichnen Experten einen deutlichen Rückgang des Ausstoßes von Stickstoffdioxid, kurz NO2. In ganz China wurde außerdem in den ersten zwei Monaten in 2020 sechs Prozent weniger Kohle abgebaut und weniger CO2 ausgestoßen. Auch in Italien, das in Europa am stärksten von der Pandemie betroffen ist, gibt es plötzlich bessere Luft anstatt Smog, insbesondere in Rom. Positive Meldungen, die aber vermutlich nicht von langer Dauer sein werden. Klimaexperten, Bundesumweltministerin Svenja Schulze und das Umweltbundesamt sind sich einig: Nach Abklingen des Corona-Virus werden die Emissionen wieder steigen und womöglich sogar noch höher werden als zuvor. Außerdem wird befürchtet, dass die Corona-Krise die des Klimas auf der Agenda der Politik nach hinten drängt.


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Schon vor Corona und seinen temporär positiven Auswirkungen auf das Klima gab es Menschen und Länder, die in Sachen Umweltschutz an vorderster Front stehen. Mehr zu deren Projekten lesen Sie in unserem Artikel „Hidden Champions des Umweltschutzes“.

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