Grönland verkauft Schmelzwasser in Flaschen

Durch den Klimawandel schmilzt das Grönländer Eis. Das Ergebnis: reinstes Wasser. Quelle: www.unsplash.com | Autor: Alexander Hafemann
Grönland will sein Schmelzwasser zum Exportprodukt machen und in die ganze Welt verkaufen. Jährlich schmelzen dort aufgrund des Klimawandels rund 239 Milliarden Tonnen Eis – Wasserressourcen, die sonst ungenutzt abfließen würden. Mit dem Export seines Schmelzwassers in Flaschen will Grönland zumindest einen positiven Nutzen aus den drastischen Folgen des Klimawandels ziehen und der Welt die Ressource anbieten. Aber auch wirtschaftlich soll ein Gewinn für das Land entstehen. Grönland ist zwar weitgehend autonom, wirtschaftlich aber trotzdem stark von Dänemark abhängig. Das soll sich jetzt ändern. Insgesamt stehen 16 Lizenzen zur Verfügung, neun davon sind bereits vergeben.
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