Die WELT berichtet:

Experten warnen vor Ökostromlücke

Um langfristig eine Ökostromversorgung zu gewährleisten, muss der Ausbau von Windrädern vorangetrieben werden. Ansonsten droht der Schritt zurück zur Kohle. Quelle: www.pixabay.com | Autor: meineresterampe

Experten zufolge sind die CO2-Emissionen in Deutschland im Jahr 2019 zurückgegangen. Grund hierfür ist die Abkehr vom Kohlestrom. Laut der Jahresauswertung der Denkfabrik Agora Energiewende seien die CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 sogar um rund 35 Prozent gesunken. „Die erneuerbaren Energien – also Wind-, Solar- und Wasserkraft sowie Biomasse – hätten einen Rekordanteil von 42,6 Prozent des Bruttostromverbrauchs gedeckt“, zitiert die WELT das Gutachten der Denkfabrik. Vor allem die Stromproduktion aus Erdgas habe zugenommen. Beim Verkehr hingegen sei der CO2-Ausstoß gestiegen. Die Deutschen verbrauchten mehr Diesel und Benzin als noch im Vorjahr. Genauso Heizöl.

 

Trotz der Rekordmeldungen im Ökostrombereich, geben die Experten keine Entwarnung und verweisen stattdessen auf eine „Ökostromlücke“. Denn, so die WELT, „beim Verkehr (soll) Strom – und zwar Ökostrom – zunehmend Mineralöl als Antrieb ersetzen.“ Die Abschaltung der Atomkraftwerke und der stockende Ausbau der Windräder könnten einen Rückgriff auf Kohlestrom provozieren, so die Prognose, um eine ausreichende Stromversorgung zu gewährleisten.


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