Das ZDF berichtet:

Abwasser könnte bis zu 20 Prozent teurer werden

Umweltbehörden kritisieren vor allem die Verweigerungshaltung der Pharamindustrie, stärker an weniger umweltschädlichen Wirkstoffen zu arbeiten. Quelle: https://pixabay.com/ | Autor: Michal Jarmoluk

Wie das ZDF-Magazin „Frontal 21“ am Dienstag, den 26.November 2019 berichtete, fordern sowohl Umweltverbände als auch die Wasserwirtschaft eine Beteiligung der Pharmaindustrie an den Kosten zum Ausbau von Kläranlagen. Rückstände im Abwasser von Schmerzmitteln, Röntgenkonstrastmitteln oder auch Antibiotika belasten das Ökosystem und erhöhen das Risiko einer Resistenzbildung von Keimen, die für den Menschen gefährlich werden könnten. Daher empfehlen die Umweltbehörden und die Wasserwirtschaft den Ausbau der großen Kläranalgen Deutschlands. Dies würde Experten zufolge bis zum Jahr 2045 allerdings 36 Milliarden Euro kosten. Umweltschützer und Wasserwirtschaft sehen hier auch die Arzneimittelindustrie in der Pflicht, um die um 15 bis 20 Prozent erhöhten Abwasserkosten zu decken. Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller wies die Forderung zurück und bezeichnete das Problem als „gesamtgesellschaftliche Aufgabe“. 


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