Der Focus berichtet:

Abschiebung von Klimaflüchtenden nicht rechtmäßig

Traumhaft schön, aber vom Klimawandel bedroht: Der Pazifik-Staat Kiribati bekommt die Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels bereits zu spüren. Quelle: https://pixabay.com/ | Autor: Ramona Mona Denton

Regierungen dürfen keine Migranten in Länder abschieben, die unmittelbar vom Klimawandel bedroht sind. Das entschied der Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen. Anlass der Entscheidung ist der Fall von Ioane Teitiota aus dem Inselstaat Kiribati. Er floh wegen des steigenden Meeresspiegels nach Neuseeland und wurde wieder des Landes verwiesen. Noch ist seine Abschiebung allerdings rechtens, da Kiribati erst in zehn bis 15 Jahren unmittelbar von Wasser überspült werden wird. Eine Studie der Weltbank aus dem Jahre 2018 sagt voraus: 143 Millionen Menschen könnten in den nächsten Jahren zu Klimaflüchtenden werden. 


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Zu einem klimafreundlicheren Leben gehören viele Aspekte. Zum Beispiel die richtige Getränkeauswahl, wie unser Beitrag „Was Importwasser mit unserem ökologischen Fußabdruck macht“ erklärt.

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